Felix Geiger

Buch & Regie

Nachdem er 10 Jahre in Köln als Sounddesigner und Editor gearbeitet hat, beschloss Felix, den nächsten Schritt zu gehen und eigene Geschichten zu erzählen. In seinem Studium an der FH-Dortmund nutzte er die Gelegenheit, sich eingehend mit dem Medium Film auseinanderzusetzen. Mit Moloch findet sein Studium den Abschluss. In den Film fließen seine Erfahrungen, Erkenntnisse und Kollaborationen der letzten Jahre ein.

Filmografie (Auswahl)

Shee

Kurzfilm 4. Semester

FH Dortmund 2021

Buch/Regie

Inter Partes

Kurzfilm 2. Semester

FH Dortmund 2019

Buch/Regie

Nach schwarz kommt keine Farbe mehr

Abschlussfilm

FH Dortmund 2018

Editor

Alarm für Cobra 11

TV-Serie

2016-2017

Editor

Out of Control

Kinospielfilm

2016

Associate Editor

Toro

Diplomfilm

KHM 2015

Lead-Sounddesigner

Leonie Scheufler

Kamera

Leonies wurzeln liegen in der Fotografie. Nach einem abgeschlossenen Studium an der FH-Dortmund fand sie ihren Platz beim Bewegtbild. Seit über sieben Jahren arbeitet sie an diversen Filmsets. Moloch ist für sie die Geschichte, mit der sie ihre gestalterische Stimme zeigen und ihre Handschrift in die Welt tragen kann.

Filmografie (Auswahl)

Nach schwarz kommt keine Farbe mehr

Kurzfilm 2018

DOP

Sterben lernen

Kinospielfilm 2022

2. Kameraassistenz

How to Sell Drugs Online (fast)

Streamingserie 2020

2. Kameraassistenz

Mission Ulja Funk

Kinospielfilm 2020

2. Kameraassistenz

Weil du nur einmal lebst - Die Toten Hosen auf Tour

Kinodokumentarfilm 2018

2. Kameraassistenz

Johannes Grote

Sounddesign

Seit 20 Jahren dreht sich alles um den Klang und das Geräusch. Neben dem Komponieren, Produzieren und Live-Performance von Musik mit verschiedenen Bands studiert Johannes nun seit 2018 an der Fachhochschule Dortmund Sounddesign. Mit Sounds neue, dramaturgische Ebenen zu vermitteln und diese gestalterisch kreativ in Filme einzubetten, gehört zu seinen liebsten Tätigkeiten. In dem unterbewussten Beeinflussen und hinzufügen von Geschichten durch auditive Gestaltung liegt für ihn seine Zukunft.

Filmografie (Auswahl)

Faded

Kurzfilm 2022

Sounddesign

Infinite Jest

Kurzfilm 2021

Sounddesign

Blinded by the Darkness

Kurzfilm 2021

Sounddesign

Goldene Zeiten

Kurzfilm 2021

Sounddesign

Shee

Kurzfilm 2021

Sounddesign, O-Ton

Use-less

Ausstellung 2020

Auditives Ausstellungsdesign

Bulldog

Spielfilm 2020

Sounddesign

Devenir Grand Demain

Dokumentation 2019

Sounddesign

Tugba Gürsoy

Szenografie

Tugba ist eine Baumeisterin, die, neben der Beobachtung ihrer Umwelt, ihre Faszination für diverseste Stoffe und Materialien als Antrieb für ihren Schaffensprozess nimmt. Neben und in ihrem abgeschlossenem „Industrial Design“ Bachelor in Istanbul und dem Master in Szenografie an der FH-Dortmund hat sie sich mit dem Filmset einen Raum geschaffen, um mit Licht, Strukturen, Reflektion, Raum und Objekten ein großes Ganzes zu kreieren.

Felicia Paltrinieri

Produktion

Als Fotografin und Kamerafrau entwickelte Felicia sehr bald ein Verständnis dafür, welche Abläufe einer Filmproduktion wichtig sind um freies, kreatives Arbeiten zu ermöglichen. Bei diversen Filmproduktionen sammelte sie Erfahrung und eignete sich das Werkzeug an, um eine Produktion zu leiten und möglich zu machen. Moloch ist für sie die Gelegenheit, eine eigentlich unmögliche Welt in die Wirklichkeit zu holen.

Tanja Hagedorn

1. Regieassistenz

Barbara Fernández

Rolle: Agatha

Barbara Fernández schloss ihr Sportstudium an der deutschen Sporthochschule in Köln ab. Noch während ihrer anschließenden Schauspielausbildung, gastierte sie bereits am Schauspiel Köln und war von 2003-2006 am Landestheater Marburg fest engagiert. Sie spielte die Julia aus „Romeo und Julia“, das Gretchen aus „Faust I“, Turandot aus „Turandot“ und viele moderne wie klassische Rollen mehr. Gastengagements führten sie in die freie Szene Frankfurts und Kölns, „Wir lieben und wissen nichts“ von Moritz Rinke war ihr erstes Stück am Theater der Keller in Köln, es folgte Frau Kehlich aus „Verrücktes Blut“ von Nurkan Erpulat im Jahr 2016. Aktuell spielt sie die Marianne aus „Szenen einer Ehe“ von Ingmar Bergman.
Seit über 20 Jahren ist sie in unterschiedlichen TV-, Werbe- und Filmproduktionen zu sehen und vor dem Mikrofon steht sie regelmässig als Sprecherin für Videospiele. Als Coach hat sie sich ein eigenständiges Business aufgebaut, sie trainiert Teams und begleitet Einzelpersonen zu den Themen Körpersprache | Haltung | Auftritt.

Projekte (Auswahl)

Inter Partes

Kurzfilm 2019

Hauptrolle

Hannes

Workshop-/ Seminarproduktion 2018

Hauptrolle

Happy Hour

Kinofilm 2013

Nebenrolle

„Kurt Hackenberg Preis”

für politisches Theater

für die Gesamtleistung des Theater der Keller 2016

Berlinale Nominierung

„Perspektive deutsches Kino“

für „Tage in der Stadt“ 2012

Konrad Adenauer - Stunden der Entscheidung

TV-Film 2011

Tagesrolle

Ein mörderisches Geschäft

TV-Film 2010

Tagesrolle

Henning Kallweit

Rolle: Dante

Henning Kallweit wurde in Haldensleben geboren und wuchs in Görlitz auf. Nach seinem Zivildienst in Berlin studierte er Schauspiel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Während des Studiums spielte er unter anderem Marcel Schönfeld in „Der Kick“ am Theater Willy Praml, William Carlisle in „Punk Rock“ am Schauspiel Frankfurt mit Fabian Gerhardt in der Regie sowie das Solo „Sex/Drugs/Rock‘n‘Roll“ in der Kreativfabrik Wiesbaden in Kooperation mit dem Werktheater Wiesbaden e.V. Von 2015-2017 war Henning Kallweit fest am Stadttheater Pforzheim engagiert. Er arbeitete bisher unter anderem mit Werner Wölbern, Fabian Gerhardt, Ulrich Cyran, Caroline Stolz, Thomas Goritzki, Maja Delinić, Dedi Baron, Zara Anton-yan und Tilman Gersch zusammen. Seit der Spielzeit 2021/2022 arbeitet Henning Kallweit als freier Schauspieler und ist in „Tschick“ am Gemeinschaftstheater Krefeld-Mönchengladbach zu sehen.

Projekte (Auswahl)

Happy Fucking Whatever

Kurzfilm 2021

Nebenrolle

Shee

Kurzfilm 2021

Hauptrolle

Theater Oscar, Rheinische Post

Bester Schauspieler 2018 & 2019

Tatort - Es lebe der Tod

TV-Film 2015

Nebenrolle

Nostalgia

Kurzfilm 2014

Nebenrolle

Festengagement

Theater

Krefeld & Mönchengladbach gGmbH 2017-2021

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gefördert durch

Genre: Dystopie-Drama

Länge: ca. 25 min

Sprache: Deutsch

Drehzeitraum: März/April 2023

Fertigstellung: Herbst 2023

Auswertung: Filmfestivals international

Bild: Digital, Farbe

Audio: 5.1

Synopsis

Sanna ist als DJ ohnehin eine Person, die in der Öffentlichkeit steht. Der nächste logische Schritt für sie, nach den gesellschaftlichen Normen von Ruhrstadt, ist, sich scannen zu lassen. Jeder Mensch soll eine Projektion von ihr haben können. Eine lebensechte Puppe um ihr nah zu sein. Agatha, die Mitarbeiterin die sie scannt, lebt mit den Projektionen ihrer verstorbenen Eltern zusammen. Ihr Bruder Dante verabscheut sie dafür. Sanna wird Zeugin, wie Dante die Projektionen seiner Schwester löscht. Ein Akt der Gewalt, doch als sie ihn auf einem ihrer Auftritte wieder trifft, lernt sie seine menschliche Seite kennen. Sie beginnt, seine Abneigung gegen Projektionen und seinen Schmerz über Agathas Haltung zu verstehen. Als sie feststellt, wie mit ihrem eigenen Ebenbild umgegangen wird, beginnt sie, die Wendung, die die Gesellschaft durch Projektionen erfährt, in Frage zu stellen.

Regiegedanken

Was ist der Unterschied zwischen „einsam“ und „allein“? Ich bin ein Kind der ersten Welle von sogenannten „digital natives“. Ich bin nicht komplett mit Smartphones und der globalen Vernetzung aufgewachsen, aber war jung genug, sie irgendwann als selbstverständlichen Teil meines Lebens hinzunehmen. Ich nutze sie, aber stelle fest, dass sie schleichend andere Formen des menschlichen Umgangs ersetzen. Wir sind alle im ständigen Kontakt, aber sind uns nicht wirklich nah. Gleichzeitig wird fast erwartet, dass man durch permanentes Teilen alle Bereiche seines Lebens offen legt. Der Urlaub mit Freunden, das Abendessen zu zweit, der Besuch bei der Familie. Alles wird dokumentiert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. An Stelle von echten Begegnungen speisen wir uns mit Substituten ab, die wir uns gegenseitig bereitwillig zur Verfügung stellen. Konversation wurde durch einseitiges Teilen und Monologe ersetzt, auf die wir nicht wirklich eine Antwort erwarten. An Stelle von Austausch und Beziehung ist ein ständiger Zugriff getreten, der echte Nähe aber nicht ersetzen kann. Trotzdem gieren wir nach den Aufmerksamkeiten, die uns die nebenbei geschickte Memo, das Like auf Instagram oder das Match bei Tinder vermitteln. Es befriedigt nicht. Nie. Und genau deshalb wollen wir immer mehr davon. Wir wollen uns begehrt fühlen. Wir wollen Nähe spüren. Wir wollen teilhaben. Die digitalen Substitute erfüllen dieses Bedürfnis nicht ganz, aber sie schützen uns auch vor dem, was bei zwischenmenschlicher Interaktion immer mit schwingt: Verantwortung. Wenn ich mit Freunden in den Urlaub fahre und Erlebnisse mit ihnen teile, muss ich mich auch mit den Menschen auseinandersetzen. An guten und an schlechten Tagen. Tue ich das nicht, muss ich es erklären. Wenn ich auf einem Date merke, dass der Mensch mir doch nicht gefällt, muss ich das kommunizieren, Dinge mit denen ich mich unwohl fühle ansprechen und mir die Antworten darauf anhören. Oder ich kann einfach das Match auflösen. Dem Menschen, mit dem ich den Urlaub auf Instagram erlebe, nicht mehr folgen. Ohne Konsequenzen. Aus diesen digitalen Vorteilen entspringt eine Denkweise. Alles ist im permanenten Zugriff, alles ist verbunden, aber es ist kein Problem diese Verbindung zu kappen. Ich muss keine Verantwortung dafür übernehmen, wenn ich einen Menschen aus meinem nicht-originären Dunstkreis entferne, erlebe nicht die Folgen, wenn ich einem Menschen Leid zufüge. Oder übergriffig werde. In „Moloch“ hat die Gesellschaft von Ruhrstadt diesen Gedanken in das physische Leben geholt. Die Firma Lium stellt willenlose Duplikate von Menschen her, wodurch sich eine Person in den permanenten Zugriff anderer Leute begeben kann, ohne ihnen wirklich nah zu sein. Die Menschen können ihre Bedürfnisse bis zu einem gewissen Grad mit ihren leblosen Puppen befriedigen. Sie können durch diese „Projektionen“ ansatzweise lieben, trauern, Nähe spüren. Niemand muss mehr allein sein. Doch gibt Lium den Leuten das, was sie in ihrem Slogan versprehen? „Das Ende der Einsamkeit.“

Crew

Felix Geiger

Regie & Buch

Leonie Scheufler

Kamera

Johannes Grote

Sounddesign

Tugba Gürsoy

Szenografie

Felicia Paltrinieri

Produktion

Cast

Barbara Fernández

Rolle: Agatha

Henning Kallweit

Rolle: Dante

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